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Der auffällige Turm des Konstanzer Münsters
Münster

Münster

Münsterplatz 1,  78462 Konstanz

Dom des 1821 aufgelösten Bistums Konstanz: In den Ruinen des an gleicher Stelle existierenden spätrömischen Kastells entstand spätestens im 7. Jahrhundert eine erste Kathedralkirche, die später einige Male verändert wurde.

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Die romanische Säulenbasilika wurde 1089 geweiht und wurde nach der Reformation mehrfach umgebaut und renoviert. Das Finale dieser Arbeiten: Der 1853 erbaute neugotische Turmspitze. Seit 1955 ist das "Münster Unserer Lieben Frau" mit dem Ehrentitel einer "Bacilica minor" ausgezeichnet.

Bedeutsame Entscheidungen fielen hier u.a. während des Konstanzer Konzils von 1414 –1418 vor 600 Jahren. Im Münster tagte damals die Kirchenvollversammlung, die am 6. Juli 1415 hier beispielsweise den Prager Reformator Jan Hus als Ketzer zum Tode verurteilte.

Sehenswertes im Inneren des Münsters

  • Krypta: Anlage aus dem 9./10. Jahrhundert mit den vier originalen Goldscheiben der Außenwand des Chores. Das „Majestas Domini“ genannte größte Stück dieses in der christlichen Welt einzigartigen Schatzes stammt aus der Zeit um 1000.
  • Mauritius Rotunde: Als Nachbildung der Jerusalemer Grabeskirche Christi um 940 errichteter Rundbau. In seiner Mitte liegt das im 13. Jahrhundert erneuerte Heilige Grab. Die Rotunde war bedeutsamer Ziel- und Ausgangspunkt großer mittelalterlicher Wallfahrten z.B. für die auf dem „Schwabenweg“ nach Santiago de Compostela. Die Wandmalereien und der Figurenschmuck stammen aus der Gotik und der Renaissance.
  • Kreuzgang: Hier finden sich erhaltene Teile aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. In der Silvesterkapelle gibt es zudem spätgotische Wandgemälde zu sehen.
  • Konradskapelle: Anlage des 13. Jahrhunderts inklusive des Kreuzigungsaltars von Bischof Hugo von Hohenlandenberg aus dem 16. Jahrhundert.
  • Thomaschor: Spätmittelalterliches Treppenhaus, das auch „Schnegg“ genannt wird. Besonders auffallend ist der reiche Figurenschmuck.
  • Ostchor: Gotisches Gestühl mit reichen Schnitzarbeiten sowie eine romanische Muttergottes aus dem 13. Jahrhundert.
  • Mittelschiff: Romanische Monolithsäulen des 11. Jahrhunderts mit einer Kanzel von 1680.
  • Welserkapelle: Ein Meisterwerk spätgotischer Bildhauerkunst.
  • Westwerk: Hier sind die Renaissance-Orgel aus dem frühen 16. Jahrhundert sowie Wandmalereien verschiedener Epochen zu finden.
  • Eingangshalle: Spätgotisches Doppelportal und „Großer Christus von Konstanz“.

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