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Historisches Museum

Städtisches Museum Engen + Galerie

Klostergasse 19, 78234 Engen

Wieder-Eröffnung der Sonderausstellung „Hölle & Paradies. Der deutsche Expressionismus um 1918
Am Mittwoch, 6. Mai hat das Städtische Museum Engen + Galerie zum Besuch der Sonderausstellung „Hölle & Paradies. Der deutsche Expressionismus um 1918“ wieder geöffnet. Alle anderen Ausstellungsbereiche (Archäologie und Stadtgeschichte) bleiben bis zum Ende der Sonderausstellung am 13. September geschlossen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag: 14 – 17 Uhr; Samstag und Sonntag: 11 – 18 Uhr. Wegen der Beschränkung auf 20 Personen, die das Museum zur gleichen Zeit besuchen dürfen, wird gebeten, die Besuchszeit eher auf die Tage von Dienstag bis Samstag zu legen, um längere Wartezeiten an Sonntagnachmittagen zu vermeiden.

Folgende Maßnahmen sollten die Besucher*innen des Museums beachten:
- Einlass nur mit Mund-Nasen-Bedeckung (für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren)
- Beim Eintritt sind die Hände zu desinfizieren
- Nur 20 Besucher*innen dürfen sich gleichzeitig im Museum aufhalten
- Der Sicherheitsabstand zu anderen Personen, die nicht aus dem gleichen Haushalt stammen, von mindestens 1,5 m muss eingehalten werden.

Darüber hinaus wird nochmals ausdrücklich auf die Verlängerung der Sonderausstellung bis zum 13. September hingewiesen. Weitere Auskünfte geben gerne das Kulturamt Engen, Lara Baumgärtel (Tel. 07733 502-211) oder Museumsleiter Dr. Velten Wagner (Tel. 07733 502-246).

Das Engener Museum ist nicht nur ein Geheimtipp für Fans der zeitgenössischen Kunst und ihrer aktuellen Positionen - auch eine Dauerausstellung archäologischer Fundstücke begeistert die Besucher

Städtisches Museum Engen + Galerie

Achtung: Aufgrund der aktuellen Situation und der Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung des Corona-Virus bleibt das Museum vorerst bis 19.04.2020 geschlossen.

Das Engener Museum ist nicht nur ein Geheimtipp für Fans der zeitgenössischen Kunst und ihrer aktuellen Positionen. Die regelmäßig veranstalteten Sonderausstellungen zur "Klassischen Moderne" nach 1900 sind Besuchermagnete. In den charismatischen Räumen des ehemaligen Dominikanerinnen – Klosters St. Wolfgang werden in einer Dauerausstellung archäologische Fundstücke der Umgebung, das Leben der Jäger & Sammler von vor 15.000 Jahren und die berühmte "Venus von Engen", gezeigt. Die Dokumentation der Stadtgeschichte rundet das Spektrum ab, das von den Ursprüngen bis zur Gegenwart reicht.

Führungen spielen nicht nur bei der Vermittlung aktueller künstlerischen Positionen eine zentrale Rolle - auch die längst etablierte Kunst der "Klassischen Moderne" regt zu neuen Seherfahrungen und Bildungserlebnissen an. Um die individuelle Kreativität zu fördern, bietet das Museum museumspädagogische Workshops an. In den stimmungsvollen historischen Museumsräumen finden darüber hinaus Konzerte, Lesungen und Empfänge statt.

Das ehemalige Kloster St. Wolfgang ist um 1300 als Niederlassung von Beginen entstanden. Diese Frauengemeinschaft lebte nach Ordensregeln, aber ohne Gelübde zusammen. Durch Zukäufe ist der Gebäudekomplex im Laufe der Jahrhunderte gewachsen. 1725 schloss sich die Gemeinschaft dem Dominikanerinnenorden an. Der Name St. Wolfgang stammt von einem Altar, den Graf Wolfram von Nellenburg um 1335 im Kloster aufstellen ließ. Die Klosterkirche wurde 1629 gebaut. Nach der Säkularisierung 1802 durften die Nonnen des aufgehobenen Klosters weiterhin darin wohnen. Ab 1841 wurden Teile des Gebäudes als Schule genutzt, darüber lagen die Räume des Badischen Bezirksamtes. 1841 wurde die Kirche in kleine Zellen aufgeteilt und diente als Gefängnis. 1988 wurde das Städtische Museum Engen + Galerie (ehedem Hegau-Heimatmuseum) in den Räumen des Klosters neu eröffnet.

Eintritt 3,- Euro / ermässigt 2,- Euro

Freier Eintritt (ausgenommen Sonderausstellungen): Jeden 1. Sonntag im Monat sowie Kinder unter 16 Jahren und Schulklassen

Kontakt

Städtisches Museum + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen

Telefon +49 7733 501400
rathaus@engen.de

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