Erinnerung als Heimat - Malworkshop für Erwachsene
Malworkshop für Erwachsene mit den Künstlerinnen Andrea Dietz und Kerstin Weiland
Erinnerung und Gedächtnis nehmen im Judentum eine zentrale Rolle ein. Von den Festen Pessach, Chanukka oder Purim bis hin zum Gedenken an die großen Wellen der Vernichtung: Das Judentum ist geprägt durch Erinnern. So bildet der biblische Imperativ »Sachor: Erinnere Dich!« die Grundlage für die gemeinsame Identität und das Überleben von Jüdinnen und Juden als Gemeinschaft. Erinnerung ist eine fundamentale Kraft in der jüdischen Kultur, die die Heimat bewahrt, die Geschichte vergegenwärtigt und die Zukunft gestaltet.
Welche Gefühle, persönlichen Erfahrungen oder Geschichten prägen mein Leben, meine Persönlichkeit und Identität? Und wie kann ich diese in Farbe und Form in Gestalt bringen? Fragen, die uns am Workshop beschäftigen werden.
Zentrale Grundlage des Malworkshops ist intuitives Arbeiten. Nach einem kurzen Impulsgespräch zur jüdischen Erinnerungskultur und den darauffolgenden Gesprächen stellen sich bei den Kursteilnehmer*innen individuelle Stimmungen und Emotionen ein. Eigene Gedanken gehen fließend aufs Papier über. Die Künstlerinnen begleiten die Gruppe während des Malprozesses und führen sie in verschiedene Techniken ein. Unterschiedliche Materialien, Papierarten und -formate, Pinsel, Stifte, Kohle, Acryl- und Aquarellfarben stehen bereit. Auf diese Weise ist es möglich, sich in einer eigenen Bildsprache auszudrücken. Mit verschiedenen Materialien eine eigene Heimat- und Erinnerungslandschaft zu gestalten, ist das Ziel.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
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Teilnehmer
Max. 8 Personen