Der Augsburger Stadtarchäologe Dr. Sebastian Gairhos präsentiert neue
Funde und Grabungsergebnisse zur ersten Hälfte der 2000-jährigen
Stadtgeschichte.
Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg lädt von März bis
September 2026 im Rahmen mehrerer Abende der Archäologie zu einer
Vortragsreihe über den Wandel römischer Städte und Siedlungen nördlich
der Alpen zwischen der römischen Antike und dem Mittelalter ein. In
Rahmen des nachfolgend beschriebenen Vortrags präsentiert der Augsburger
Stadtarchäologe Dr. Sebastian Gairhos neue Funde und Grabungsergebnisse
zur ersten Hälfte der 2000-jährigen Geschichte seiner Stadt:
Gegründet in der Zeit um Christi Geburt entwickelte sich Augusta
Vindelicum, so der römische Name der Stadt Augsburg, rasch zum
administrativen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der
römischen Provinz Raetia und weiter zum einflussreichen Bischofssitz und
Machtzentrum Augustiburc im karolingisch/ottonischen Schwaben.